Heimreise

Nach einem langen Flug kam der erste Zwischenstopp in London. Dort habe ich mich in den Hyde Park gesetzt und das war auch sozusagen das Einzige, was ich dort gemacht habe. Einen paar Jungs beim lacrosse spielen zugesehen und dann kam auch schon eine Menschenschlange angewandert. Geschätzt ganz London war auf den Beinen, um gegen Geldkürzungen der Regierung zu demonstrieren. Von halb Zwölf bis Drei sah ich immer nur Menschen in den Park einströmen. An der U-Bahn station waren sogar etwas rebellischere Demonstranten. Mit hämmernd drohender Musik, vermummten Gesichtern und Begleitschutz der Polizei hat man sogar laute Böller krachen gehört. Also schnell ab in die U-Bahn, denn ich wollte ja meinen Flieger noch rechtzeitig und heil erreichen.

Erreicht hab ich ihn, allerdings zu früh, 1 Stunde Verspätung wurde schon beim Start angesetzt. Sophie hat mich vom Flughafen abgeholt und auch schon Nachforschungen angestellt, dass mein Flug zu spät ist. So haben wir uns ziemlich gleichzeitig in der Empfangshalle getroffen und mit der U-Bahn gings dann zu ihr nach Hause. Etwas stärken und zum Auftakt einen Marsch durch das nächtliche Madrid.

Am nächsten Tag kam eine Wanderung in den Bergen, der Sierra de Guadarrama, und Abends eine Geburtstagsfeier von einer Mitbewohnerin. Die Bude war voll mit Erasmus Studenten, und als schließlich Nachts um Eins das Tanzen angefangen wurde, ist die Polizei aufgetaucht. Echt freundlich und mit einem Feliz Cumpleanos haben sie uns zu verstehen gegeben, doch bitte etwas leiser zu sein. Böse waren sie nicht und laut waren wir danach auch nicht mehr.

Tagsdrauf ist die Sophie in die Uni und ich hab mir ein bisschen die Stadt angeschaut. Mittagessen an der Uni um halb Vier und dann zum Klettern. Dort gabs auch eine Slackline und ein paar lustige Spanier, die mit mir Handstand übten. Abends sind wir wieder in die Stadt. Diesmal mit einer Flasche Wein bewaffnet, mit der wir uns auf das Denkmal Don Quichots gehockt und lustig über die Häuser, Wachmänner und sonst noch was abgelästert haben. Nach einem Besuch im Südamerika Museum am letzten Tag, war für mich auch schon wieder einpacken und den Weg zum Flugplatz bahnen dran.

In Frankfurt Hahn gelandet, gings mit dem letzten Bus Nachts noch nach Mainz. Von dort aus dann mit dem noblen Sprinter ICE in einem Rutsch nach Berlin. Dort habe ich mir Berlin für zwei Tage angsehen. Mit meinem persönlichen Führer gings in die Gärten der Welt und quer durch die Stadt and den ehemaligen Flugplatz Tempelhof. Dort fand eine Sport-Messe Stadt, bei der man auf dem Hangargelände des Flugplatzes Inlineskating und Rollski fahren durfte. Für eine kurze Reise nach Marokko (ein Restaurant) hat es auch noch gereicht. Eine schöne Einstimmung zurück nach Good-Old-Germany.

April 3, 2011 at 08:13 Leave a comment

Abflug

Schwups, schon sind die letzten Tage in Kanada vergangen. Neben alten Sachen in den Second-Hand-Laden schaffen, einen Kuchen für die Outdoorleute backen, nochmal im Lake Ontario schwimmen, hab ich auch noch mein Einrad an eine Freundin verschenkt, Squash gespielt und am letzten Abend bin ich einfach noch einen Trinken gegangen.

Das war auch ein echt lustiger Abend. Los ging es mit ein paar Ründchen Beerpong bei ein paar Freunden, die ich genau durch dieses Spiel kennen lernte. Dann weiter in einen Pub mit Live-Musik, in dem ich auch noch ein paar andere Bekannte traf. Genauer gesagt Leute vom Outdoors-Club, die zufällig auch gerade dort waren. Zu denen hab ich mich mit gesellt und wir hatten noch ziemlich viel Spaß.

Am Freitagmorgen bin ich dann mit den ersten Sonnenstrahlen um sieben schon aufgewacht. Noch fix ein paar Sachen in den Rucksack, noch eine letzte Wäsche ansetzen und dann gings bei herrlichstem blauen Himmel und -6 Grad nochmal runter in die Stadt. Mit dem Fahrrad und der Fähre nach Wolfe Island, einmal hin und gleich wieder zurück. Genau das richtige, um einen frischen Kopf zu bekommen. Auf dem Heimweg noch fix ein Erinnerungsfoto für meine Gastwohnung entwickeln lassen, und wieder heim, denn alles hatte ich noch nicht gepackt. Etwas zu Essen wollte ich mir auch noch einpacken und die Mitfahrgelegenheit nach Toronto war nicht mehr weit weg. Daheim hab ich mich schließlich noch von meinen Mitbewohnern verabschiedet und bin mit meinem Superfahrrad nauf an die Autobahn geschüsselt. Und da begann die nächste Reise in den Osten :-)

March 28, 2011 at 08:02 Leave a comment

Canoeing on Lake Ontario

Nachdem ich am Sonntag die Leute wieder heil in Kingston ausgeladen hatte, gings direkt weiter ins nächste Abenteuer. Kanufahren auf dem Lake Ontario. Als erstes musste das Kanu von der Unität an den See gelangen. Für diese Zwecke hat jedes Kanu einen extra Tragebalken im Schwerpunkt in der Mitte, auf dem man es als einzelne Person komfortabel Transportieren kann. Nun gut, komfortabel sei dahingestellt, es hat schließlich doch sein Gewicht und das harte Holz auf den Schultern fängt auch mit der Zeit an zu drücken. Am See angekommen, hat man schon wunderbar das Eis gesehen. Zu schade, dass es die Nacht vorher frostig war und dadurch eine durchgehende Eisdecke auf dem Wasser lag.

Nach einigen Metern über Eisschollen laufen, haben wir dann doch Wasser sehen können und sind sogar ein Stück gepaddelt. Gleich darauf war aber wieder schluss, denn die Eisschicht hat an dicke zugenommen, sodass das Kanu nicht mehr brechenderweise hindurchkam. Leider war die Schicht aber noch nicht stabil genug, um darauf laufen zu können. Das habe ich mit eigenen Füßen ausprobiert, wodurch ein Bein bis zum Knie im Wasser war. Um trotzdem weiter zu kommen, haben wir mit einem anderen Boot abwechselnd Rammbock gespielt. Mit Schwung auf die Eisschicht zu und mit vollgas so lange paddeln, bis man sich nicht mehr vorwärts bewegt. Dann zurücksetzen und das andere Boot rammen lassen. Das ging auch einige Zeit, bis selbst diese Methode kein wirkliches Vorwärtskommen mehr zu Tage brachte.

Ende des Liedes war dann, zurück zum Ausgangspunkt zu schiffen und es woanders nochmal probieren. Das denkste dir so einfach, hat sich da das Eis gedacht und ist uns einfach in den Weg geschwommen. Geschätzte 50 Meter vom Ufer entfernt haben wir mit den Anderen an Land gefachsimpelt, welches denn ein möglicher Weg sei. Mit zwei zusammengeknoteten Seilen konnten wir dann wenigstens eine auf Zug belastbare Verbindung zum Festland herstellen, über die wir dann auch schlitternderweise über das Eis ans Ufer gelangten.

Nichtsdestotrotz gabs auf den Schreck einen Hopfenblütentee und dann sind wir noch Stück weiter und schließlich im Eisfreien Wasser doch noch ein Stück gerudert.

Mit Video :-)

March 26, 2011 at 03:01 Leave a comment

Cottage Weekend

Mein leider letztes Wochenende in Kingston ist verlebt. An dem war ich wieder mit dem Outdoorclub unterwegs, und zwar auf einem Ausflug aufs Land. Genauer gesagt an den St. Peters Lake, 200 km nördlich von Kingston, nahe dem Algonquin Park. Diesmal sollte ich nicht nur mit dabei sein, sondern als Fahrer auch teilweise mit verantwortlich für das Gelingen sein.

Freitag nach der Arbeit ging es dementsprechend mit Automieten los. 21 Leute, zwei Autos und zwei Minivans sind dann vom Treffpunkt aus losgebraust. Mit einem Gruppenratespielchen, Bier und Blödelei, ging der Erste Abend seinen Gang.

Samstag dann, nach einem ausgiebigem Frühstück gings in die Spur, auf eine Wanderung im Schnee. durch teilweise tragenden und teilweise Knietiefen Schnee gings bei schönstem Sonnenschein einen Berg rauf. Oben angekommen konnte man im T-Shirt in der Sonne baden, ohne das einem Kalt wurden. Nicht ein Wölkchen oder Windchen hat Schatten herbeigeweht.

Abgestiegen wurde querfeldein, geradewegs auf ein Sumpfgebiet zu. Nachts hat es genügend gefroren, um eine schön dicke Eisschicht zu bilden. Anfangs etwas zaghaft, ist nach und nach die ganze Gruppe aufs Eis gekommen und wie man es von Studenten nicht anders gewöhnt ist, wird gleich aller möglicher Blödsinn gemacht. Ok, einfach nur das Eis probieren zum brechen zu bringen wäre ja zu einfach, also haben wir Fangen gespielt.  Freeze Tag (Steh Bock Lauf Bock) und Chain Tag (Kettenfangen) waren angesagt. Die Spiele an sich sind simpel, schwierig ist es, auf eisiger Oberfläche zu rennen. Neben großem Spaß war es somit auch groß anstrengend. Speziell für mich war es das, denn bei Freeze Tag war ich fangenderweise die ganze Zeit am rennen und dann bei Chain Tag blieb ich als letzter ungefangen übrig. Entsprechend war ich nur am rennen und da kam dann mein Wegbier als Erfrischung gerade richtig.

Ausgepowert und mit leerem Magen gings zurück zum Mittagessen. Spaghetti Bolognese, zubereitet auf Italienische Art (von einem Italienischen Austauschstudenten) wurde serviert und danach gings wieder aufs Eis. Diesmal auf den großen See direkt vor der Hütte. Am Rand war eine Schicht Wasser, doch wenn man die überwunden hatte, konnte man auf dem Eis laufen. Wie dick das Eis darunter wirklich ist, war nicht so einfach auszumachen. Doch das sollten wir bald herausfinden, den mit einem Eisbohrer, einer Schneeschaufel und zwei Äxten bewaffnet bin ich zusammen mit Nick (einem anderen Outdoor-Menschen) auf den See. Unsere Mission war klar: Loch bohren und reinhüpfen. Abwechselnd haben wir also den Umriss eines Löchchens gebohrt und mit den Äxten überstehende Stücken beseitigt, bis man schließlich das dunkle kalte Wasser sah. Nachdem wir den Kollos an Eis rausgehoben hatten, sahen wir auch, das sich noch ca. 40 cm Eis auf dem See befanden und es noch sehr sicher war. Nur noch ein paar Ausstieghilfen anbringen (verankertes Seil und Ruder zum Abstützen) um auch wieder aus dem Loch flüchten zu können.

Da war er dann, der Moment, in dem einen das Kühle Nass entgegengrinst. Zum Glück hat die Sonne schön geschienen, sonst hätte ich es mir wohl anders überlegt. Zuerst ist Nick rein, und sofort wieder raus und danach ich. Verdammt kalt! Das Wasser entzieht einem sehr schnell die Wärme. Meine Füße haben sofort gefroren und der Kopf auch. Die Augen wollte ich zwar aufmachen, aber irgendwie wollte mein Körper nicht so recht. Ich glaube nicht mal eine halbe Minute habe ich darin gebadet. Schnell abtrocknen und klamotten wieder anziehen.

Auf diese Kälte gab es gleich frisch gebackene Brownies (seheher schokolokoladig) und ein wärmendes ‘Erfrischungsgetränk’ ;-) . Auch die Sonne hat stark mitgespielt und mich wieder schön warm gemacht. Den restlichen Nachmittag war dann nur Steg sitzen und Sonnenuntergang beobachten dran.

Vollmond war diese Nacht vorhergesagt. Bei einem Lagerfeuer unter sternenklaren Himmel gabs bei frostigen Temperaturen Marshmallows. Mit einem Teleskop bewaffnet und freier Sicht hatten wir auch einen guten Mond im Visier. Das erhoffte Geheul von Wehrwölfen (oder auch normalen Wölfen) blieb leider aus. Dafür hat man bei den eigenen Heulversuchen ein sehr langes Echo gehört. Gespenstig.

Am Sonntagmorgen hieß es auch schon wieder Heimreise antreten, Am Nachmittag gings mit dem Kanu auf dem Lake Ontario.

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March 24, 2011 at 06:22 Leave a comment

Besuch Besuch

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Nach dem Osten waren ein paar Tage Kingston angesagt. Montag bis Donnerstag hieß es für mich wieder wackeln gehen, wobei die beiden Urlauber am Mittwoch schon wieder auf Achse in die schöne Hauptstadt Ottawa waren.

Freitag hatte ich wieder Zeit, um mit ins Auto zu hüpfen und gleich wieder in die USA zu flitzen. An der Südküste des Lake Ontarios gins rundrum bis nach Toronto. Gleich hinter Kingston gab es schon die erste Attraktion, die 1000 Islands Region. Das sind lauter kleine Inselchen im St. Lawrence River, die wunderschön aussehen und oftmals nur für ein Häuschen Platz bieten. Über eine Brücke gings über den Fluss direkt auf USA Territorium. Die Grenzbeamten waren diesmal wirklich nett, nicht mal aus dem Auto aussteigen sollten wir (was ich bisher immer musste..).

Auf US-Seite haben wir gleich die ersten Leuchttürme gesichtet und einen Picknickplatz gesucht. Frisch versorgt mit Flüssigbrot vom Duty-Free Laden hat das natürlich gleich doppelt gut geschmeckt ;-) Noch ein Stückchen weiter an der Küste fanden wir auch einen Statepark, der gut zum Zelten geeignet war. Campingplätze sind leider um diese Jahreszeit noch geschlossen.

Am nächsten Morgen gabe es gleich einen kleinen Spatziergang durch den Park bis ans Wasser, bzw. auf die Klippen, unter denen die mit Eisbrocken gespickte See ihre Wellen immer wieder gegen den Eispanzer der Klippen klatschen ließ.

Dieses Szenario hätte nur noch von strahlendem Sonnenschein getoppt werden können. Der Guten-Morgen-Trunk hat schließlich den wärmenden Part übernommen und so gings durch von Pfützen überflutete Waldwege und Jagdgebiet (laut Beschilderung) zurück zum Auto.

Ab nach Syracuse, Essensvorräte auffüllen und weiter nach Rochester. Dort wurden wir ganz schön überrascht. Ähnlich den Niagara Fällen rauscht dort mitten in der Ortschaft das Wasser eine klippe hinunter. Von Schmelzwasser gut gefüllt und etwas bräunlich gefärbt, hat sich der Stopp doch tatsächlich gelohnt.

Im dunkeln noch ein paar Meilen weiter und schwups, da Stand es auch schon ganz groß am Schild: Niagara Falls. Beste Bedingungen, Schneeregen und dunkelheit. Dennoch war das Spektakel phänomenal. farbig beleuchtet und teilweise von Eisbrocken verdeckt sind die Wassermassen in die Tiefe gestürzt.

Da es regnete, haben wir uns mit dem Auto auf kanadischer Seite auf einen Parkplatz mit Blick auf die Fälle gestellt und dort ein Ründchen Mau Mau gespielt. So richtig wie faule Touristen gings nur zum Fotoschießen und gucken ans Wasser, um dann patschenass im Auto von der warmen Heizung wieder trockengepustet zu werden.

Am Sonntag kamen wir beim Haus am Eriesee (ne alte Kamelle) vorbei und quer durch Buffalo gings zurück an die Niagara Fälle. Diesmal auf US-Seite und mit etwas aktiver. Der Regen war weg und die Eisenreichs warn da :-) – So sind wir auf die Three Sisters Islands getrabt, haben mal die Finger in den Oberlauf der Fälle gehalten und den Möven beim Fischen zugesehen.

Über die Rainbowbridge ging wieder nach Kanada, nochmal fix bei Tag die Fälle genießen. Nun aber weiter nach Toronto, schließlich geht am Abend bereits der Flieger nach Hause. Mitten im Zentrum am Fuße des CN-Towers begann dann eine kleine Tour duch Downtown. Mit einem Hotdog in der Hand und einem Gerstensaft in der Tasche haben wir auch den Großstadtdschungel gemeistert, um am Flughafen Abschied zu nehmen.

March 17, 2011 at 16:14 Leave a comment

Die Reise nei ‘n Osten

Übersichtskarte Ostküste

Übersichtskarte Ostküste

Hier ist eine wunderbar animierte Übersichtskarte, auf der man unsere Reise nei in Osten verfolgen kann :-)

Viel Spaß beim Bilder gucken!

March 11, 2011 at 18:28 2 comments

Februar

Schau einer guck, den ganzen Februar hat sich ja hier gar nichts mehr getan… Dann gibt es eben nur ein paar Fotos, was so los war..;-)

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Es gab auch ein paar sonnige Tage, an denen es sich gelohnt hat, mal wieder das Einrad herauszukramen. Damit bin ich mit der Fähre bis auf die Insel (Wolfe Island) geeiert und hab mir dort sozusagen den Karnival angeschaut. Der lief dort mit etwas weniger freizügigen Hockey-Klamotten bei -5 Grad ab.

Unter der Woche kam an der Uni immer mal internationales Kino, sprich, Spanische, Deutsche und Chinesische Filme.

Schlittschuhlaufen war ich auch, entweder auf dem Eisfeld mitten auf dem Marktplatz in der Stadt oder gleich auf dem großen Lake Ontario. Der hat nach einem Tag Sonnenschein und Frost über Nacht eine wunderbar rutschige Eisschicht angesetzt mit optimalen Schlitterbedingungen. Das Aufwärmbier dann mitten auf dem Eis war auch bitter nötig, denn über die Glatte Oberfläche fegt ein konstant kühlender Wind. Auch das Eis war an manchen stellen sehr klar, dass man nur das dunkle Wasser darunter gesehen hat.

March 9, 2011 at 16:51 Leave a comment

Weihnachtspaket

Das PaketGanz recht, es hat mich ein Paket erreicht. Gedacht war es eigentlich als Weihnachtspaket, denn der Inhalt waren, neben Landkarten und leckerem Weißenstädter Brot, Räucherkerzen, Lebkuchen und ein Spiel. Es ist zwar bereits Ende Januar, gefreut habe ich mich trotzdem rießig. Nicht zuletzt darüber, dass es überhaupt seinen Bestimmungsort gefunden hat. Das Brot knuspert sich nebenher ganz gerne und die Lebkuchen sind schon alle. Dankeschön! *schmatz*

Paket mit Inhalt =)

Das Paket mit Inhalt =)

January 28, 2011 at 18:24 Leave a comment

Kalt!!

Schon die zweite Woche in Kingston mit Temperaturen unter -25 Grad. Genau gesagt – 28 Grad Celsius hat das Thermometer heute Morgen angezeigt. Ein wolkenloser und frostiger Montag stand bevor und so hab ich mich also auf mein Fahrradl gesetzt um auf Arbeit zu kommen. Streckenmäßig ist das auch gar kein Problem, grad mal 2 km, allerdings fröstelt einen der Gegenwind doch etwas an der Nase und den Ohren. Auch die Hände sind nicht mehr die Wärmsten nach so einer Fahrt. Selbst meine kunststoffummantelte Fahrradschloßkette hat heute morgen das Plaste abgeworfen, da es ganz einfach zu spröde war. Auch die Gangschaltung (Nabenschaltung) will momentan nicht mehr über den ersten Gang hinaus, scheint wohl drinnen etwas festgefroren zu sein. Nun ja, jetzt sind es noch gemütliche -17 um nach Hause zu radln.

Ich hoffe, ihr fühlt euch gepriesen mit dem Golf’schen Strömchen, der Milde walten lässt.

January 25, 2011 at 00:12 Leave a comment

Winterwonderland

Und schon ist auch das nächste Wochenende im Schnee ist verlebt.
Der Name war Programm: Winter ist ja klar und Wonderland hat ebenfalls gespasst. Das Wetter war super, Schnee, Sonne und schön kalt, und zwar so kalt, um auf dem zugefrorenen See zu Toben. Nahe des Algonquin Park (der im Herbst schonmal mein Ausflugsziel war) hat der Outdoorclub der Uni eine Herberge reserviert, um alle möglichen Schneeaktivitäten auskosten zu können.

Unsere Herberge

Unsere Herberge

Freitag Nachmittag haben ca. 40 Schneeliebhaber mit Sack und Pack den Bus eingenommen und kurze Zeit später die Hütte geentert. Um die Zeit zwischen knurrenden Mägen und Abendessen sinnvoll zu überbrücken, und natürlich sich gegenseitig kennen zu lernen, gab es gleich ein paar lustige Gesellschaftsspiel mit einer rießen Portion Gaudi. Nach einem Teller Spaghetti gings dann auf dem Eis mit der ersten Winteraktivität, dem Schlittshuhlaufen, weiter. Bei Mondschein hat man nicht einmal die Stirnlampe gebraucht und selbst auf den zugeschneiten Teilen war es möglich zu skaten. Um nicht zu erfrieren wurde danach drinnen bei Musik, einem Faß Bier und Musik mit Apré-Skating weitergemacht.

Langlaufen auf den Forstautobahnen

Langlaufen auf den Forstautobahnen

In kleinen Grüppchen sind wir am nächsten Morgen aufgebrochen, die Gegend zu erkunden. Auf dem Plan stand ein Wasserfall irgendwo im Wald. Abenteuerlustig und mit Schneeschuhen bewaffnet gings in die Spur. Das Wörtchen irgendwokann man getrotst wörtlich nehmen, denn gefunden haben wir den Wasserfall nicht. Nach dem Mittagessen und einer Wegerklärung von den Herbergsleuten waren nun die Langlaufski dran. Mit einer etwas größeren Gruppe und genaueren Angaben haben wir dann auch das Ziel erreicht. Zwar kein wirklicher Wasserfall, dafür aber ein wilder Bach hat auf uns gewartet. 

Ein Teil des Grüppchens

Ein Teil des Grüppchens

Rumsitzen am 'Wasserfall'

Rumsitzen am 'Wasserfall'

Zurück im Wald und teils See – mei der Ausflug, der war Schee!

Schlittschuhlaufen auf dem See

Schlittschuhlaufen auf dem See

Nach dem Abendbrot gings wieder auf die Schlittschuhe, diesmal quer über den See, zu einer größere Insel. Sternbilder beobachteten und Ruhe genießen - so schön kann Winter sein. Nachts hieß es wieder Gaudi in der Hütte. =)

Morgens gings wieder auf die Brettln. Einmal quer übern See und mitten durch den Wald. “Offroad” wars dort ganz schön anspruchsvoll vorwärts zu kommen. Nach einigen hochs und runter erreichten wir schließlich einen weiteren See, der noch vollkommen unberührt da lag. Mit einer perfekt glatten Schneedecke ganz ohne Spuren lag er da wie in einem Wintertraum. Auch die Sonne hat gelacht, so dass ich mir einen schönen Sonnenbrand geholt habe. Zurück wars zwar immer noch sonnig, aber diesmal hat mehr der Wind ins Gesicht geschienen. Entsprechend ausgekühlt haben wir uns dann am Mittagessen aufgewärmt.

Matratzenratzen

Matratzenratzen

Yay! =)

Yay! =)

Kurz vor der Rückreise wartete dann noch das letzte Abenteuer: Schlittenfahren. Auf der Ladefläche eines Pick-Ups und bei frostigem Wind fuhren wir ein paar Kilometer weiter zu einem steilen Hügelchen. Schnee und Sand auf der Piste haben sich ungefähr in Waage gehalten, rutschig wars allerdings auf Beiden gleichermaßen. Angefangen mit Arschrutscher und Plastikschlitten ist dann auch eine Matratze zum Schlittern aufgetaucht. Die lag irgendwo unter einem Baum, war schön gefroren und eignete sich dadurch herrlich als Schlitten.

Abschied

Abschied

January 18, 2011 at 23:15 Leave a comment

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