Córdoba
So problemlos wie auf dem Flug ging es am nächsten Tag in der Stadt weiter. Früh um Sieben habe ich mir Hose und T-Shirt drübergeschmissen und den Fußmarsch zum Busterminal angetreten. Dort kam nämlich mein Schwesterherz mit dem Nachtbus aus Buenos Aires an. Mit all dem Gepäck gings zurück ins Hostel um erstmal schön zu frühstücken.
Wie so oft in anderen Ländern, ist die Suche nach richtigem Brot etwas kompliziert. Kurzerhand hab ich mir eine Pizzateig- und Brotbackmischung geholt, im guten Glauben, dass der Gasherd funktioniert. Leider war dem nicht so, also ist die angerührte Masse eben in die Mikrowelle gekommen. Wird auch zu brot, allerdings fehlt die leckere Kruste – aber da wird mir schon noch was einfallen
Am Nachmittag waren wir auch mal an der Uni. Ich wurde vom Hostel abgeholt und Sophie ist kurzerhand mitgefahren. Mit dem Bus ca. 15 min fahren und man ist in der Ciudad Universitaria de Córdoba. Nach einer kurzen Reise durchs Gebäude und die Laborräume gabs noch einen (ziemlich starken) argentinischen Kaffee und dazu eine (schön dicke) Bananenmilch.
Der Plan fürs Wochenende steht nun auch: Sierra de Córdoba. Ein Gebirge nicht weit (ca. 2h Busfahrt) von der Stadt.
Aufauf in den Süden
Da isser wieder ![]()
Diesmal aus Südamerika. Für zwei Monate bin ich jetzt in Argentinien und werde hin und wieder eine kleine Neuigkeit hier schreiben.
Los ging die Reise in der Bundeshauptstadt. Mit einem Mundharmonikakonzert bei oberfränkischem Brot und unterfränkischem Bier hab ich den Fliegern bei starten und dem Bodenpersonal beim rumwuseln zugeguckt, bis schließlich der Gang zum Sicherheits-Check kam. Dahinter gabs keine Getränke, dafür aber eine kleine Jongliereinlage um den Kreislauf in Schwung zu halten.
Die Wartezeit in Madrid lief ähnlich, selbst auf Händen gings durch die Wartehallen. Vorbereitet für den langen Flug hab ich meinen Sitzplatz neben einer uruguayianischen Omama eingenommen. Mit Händen und Füßen, eingen Worten Spanisch und sogar mit Bröckchen Deutsch haben wir uns prächtig verstanden. Von Tabletten fallen lassen über Kaffee verschütten und kleineren Lektionen Spanisch war alles dabei.
Aber auch der cordobianische Nachbar zu meiner anderen Seite konnte mich mit nützlichen Tips versorgen. Nach 2 Stunden Schlaf und 22 Stunden Flug kam dann auch der Zielflughafen in Reichweite. Nach einer wackeligen Landung und Militärbegleitung am Flughafen ging dann aber alles ganz fix. Passkontrolle, Gepäck schnappen und wie verabredet abgeholt und zum Hostel gebracht werden. Ohne große Umschweife hab ich mir daraufhin gleich mal die Stadt angeguckt.
Mit viel Vorsicht, einer Waffel Eis und öfteren in-falsche-Richtung-laufen hab ich mich dann aber doch zurechtgefunden. Nun knall ich mich ins Bett, denn morgen Früh gehts zeitig weiter.
Lustikus
Schau einer guck… da hat mir jemand auf frischer Tat ertappt:
So schön kann das Studentenleben sein
Heimreise
Nach einem langen Flug kam der erste Zwischenstopp in London. Dort habe ich mich in den Hyde Park gesetzt und das war auch sozusagen das Einzige, was ich dort gemacht habe. Einen paar Jungs beim lacrosse spielen zugesehen und dann kam auch schon eine Menschenschlange angewandert. Geschätzt ganz London war auf den Beinen, um gegen Geldkürzungen der Regierung zu demonstrieren. Von halb Zwölf bis Drei sah ich immer nur Menschen in den Park einströmen. An der U-Bahn station waren sogar etwas rebellischere Demonstranten. Mit hämmernd drohender Musik, vermummten Gesichtern und Begleitschutz der Polizei hat man sogar laute Böller krachen gehört. Also schnell ab in die U-Bahn, denn ich wollte ja meinen Flieger noch rechtzeitig und heil erreichen.
Erreicht hab ich ihn, allerdings zu früh, 1 Stunde Verspätung wurde schon beim Start angesetzt. Sophie hat mich vom Flughafen abgeholt und auch schon Nachforschungen angestellt, dass mein Flug zu spät ist. So haben wir uns ziemlich gleichzeitig in der Empfangshalle getroffen und mit der U-Bahn gings dann zu ihr nach Hause. Etwas stärken und zum Auftakt einen Marsch durch das nächtliche Madrid.
Am nächsten Tag kam eine Wanderung in den Bergen, der Sierra de Guadarrama, und Abends eine Geburtstagsfeier von einer Mitbewohnerin. Die Bude war voll mit Erasmus Studenten, und als schließlich Nachts um Eins das Tanzen angefangen wurde, ist die Polizei aufgetaucht. Echt freundlich und mit einem Feliz Cumpleanos haben sie uns zu verstehen gegeben, doch bitte etwas leiser zu sein. Böse waren sie nicht und laut waren wir danach auch nicht mehr.
Tagsdrauf ist die Sophie in die Uni und ich hab mir ein bisschen die Stadt angeschaut. Mittagessen an der Uni um halb Vier und dann zum Klettern. Dort gabs auch eine Slackline und ein paar lustige Spanier, die mit mir Handstand übten. Abends sind wir wieder in die Stadt. Diesmal mit einer Flasche Wein bewaffnet, mit der wir uns auf das Denkmal Don Quichots gehockt und lustig über die Häuser, Wachmänner und sonst noch was abgelästert haben. Nach einem Besuch im Südamerika Museum am letzten Tag, war für mich auch schon wieder einpacken und den Weg zum Flugplatz bahnen dran.
In Frankfurt Hahn gelandet, gings mit dem letzten Bus Nachts noch nach Mainz. Von dort aus dann mit dem noblen Sprinter ICE in einem Rutsch nach Berlin. Dort habe ich mir Berlin für zwei Tage angsehen. Mit meinem persönlichen Führer gings in die Gärten der Welt und quer durch die Stadt and den ehemaligen Flugplatz Tempelhof. Dort fand eine Sport-Messe Stadt, bei der man auf dem Hangargelände des Flugplatzes Inlineskating und Rollski fahren durfte. Für eine kurze Reise nach Marokko (ein Restaurant) hat es auch noch gereicht. Eine schöne Einstimmung zurück nach Good-Old-Germany.
Abflug
Schwups, schon sind die letzten Tage in Kanada vergangen. Neben alten Sachen in den Second-Hand-Laden schaffen, einen Kuchen für die Outdoorleute backen, nochmal im Lake Ontario schwimmen, hab ich auch noch mein Einrad an eine Freundin verschenkt, Squash gespielt und am letzten Abend bin ich einfach noch einen Trinken gegangen.
Das war auch ein echt lustiger Abend. Los ging es mit ein paar Ründchen Beerpong bei ein paar Freunden, die ich genau durch dieses Spiel kennen lernte. Dann weiter in einen Pub mit Live-Musik, in dem ich auch noch ein paar andere Bekannte traf. Genauer gesagt Leute vom Outdoors-Club, die zufällig auch gerade dort waren. Zu denen hab ich mich mit gesellt und wir hatten noch ziemlich viel Spaß.
Am Freitagmorgen bin ich dann mit den ersten Sonnenstrahlen um sieben schon aufgewacht. Noch fix ein paar Sachen in den Rucksack, noch eine letzte Wäsche ansetzen und dann gings bei herrlichstem blauen Himmel und -6 Grad nochmal runter in die Stadt. Mit dem Fahrrad und der Fähre nach Wolfe Island, einmal hin und gleich wieder zurück. Genau das richtige, um einen frischen Kopf zu bekommen. Auf dem Heimweg noch fix ein Erinnerungsfoto für meine Gastwohnung entwickeln lassen, und wieder heim, denn alles hatte ich noch nicht gepackt. Etwas zu Essen wollte ich mir auch noch einpacken und die Mitfahrgelegenheit nach Toronto war nicht mehr weit weg. Daheim hab ich mich schließlich noch von meinen Mitbewohnern verabschiedet und bin mit meinem Superfahrrad nauf an die Autobahn geschüsselt. Und da begann die nächste Reise in den Osten
Canoeing on Lake Ontario
Nachdem ich am Sonntag die Leute wieder heil in Kingston ausgeladen hatte, gings direkt weiter ins nächste Abenteuer. Kanufahren auf dem Lake Ontario. Als erstes musste das Kanu von der Unität an den See gelangen. Für diese Zwecke hat jedes Kanu einen extra Tragebalken im Schwerpunkt in der Mitte, auf dem man es als einzelne Person komfortabel Transportieren kann. Nun gut, komfortabel sei dahingestellt, es hat schließlich doch sein Gewicht und das harte Holz auf den Schultern fängt auch mit der Zeit an zu drücken. Am See angekommen, hat man schon wunderbar das Eis gesehen. Zu schade, dass es die Nacht vorher frostig war und dadurch eine durchgehende Eisdecke auf dem Wasser lag.
Nach einigen Metern über Eisschollen laufen, haben wir dann doch Wasser sehen können und sind sogar ein Stück gepaddelt. Gleich darauf war aber wieder schluss, denn die Eisschicht hat an dicke zugenommen, sodass das Kanu nicht mehr brechenderweise hindurchkam. Leider war die Schicht aber noch nicht stabil genug, um darauf laufen zu können. Das habe ich mit eigenen Füßen ausprobiert, wodurch ein Bein bis zum Knie im Wasser war. Um trotzdem weiter zu kommen, haben wir mit einem anderen Boot abwechselnd Rammbock gespielt. Mit Schwung auf die Eisschicht zu und mit vollgas so lange paddeln, bis man sich nicht mehr vorwärts bewegt. Dann zurücksetzen und das andere Boot rammen lassen. Das ging auch einige Zeit, bis selbst diese Methode kein wirkliches Vorwärtskommen mehr zu Tage brachte.
Ende des Liedes war dann, zurück zum Ausgangspunkt zu schiffen und es woanders nochmal probieren. Das denkste dir so einfach, hat sich da das Eis gedacht und ist uns einfach in den Weg geschwommen. Geschätzte 50 Meter vom Ufer entfernt haben wir mit den Anderen an Land gefachsimpelt, welches denn ein möglicher Weg sei. Mit zwei zusammengeknoteten Seilen konnten wir dann wenigstens eine auf Zug belastbare Verbindung zum Festland herstellen, über die wir dann auch schlitternderweise über das Eis ans Ufer gelangten.
Nichtsdestotrotz gabs auf den Schreck einen Hopfenblütentee und dann sind wir noch Stück weiter und schließlich im Eisfreien Wasser doch noch ein Stück gerudert.
Mit Video
Cottage Weekend
Mein leider letztes Wochenende in Kingston ist verlebt. An dem war ich wieder mit dem Outdoorclub unterwegs, und zwar auf einem Ausflug aufs Land. Genauer gesagt an den St. Peters Lake, 200 km nördlich von Kingston, nahe dem Algonquin Park. Diesmal sollte ich nicht nur mit dabei sein, sondern als Fahrer auch teilweise mit verantwortlich für das Gelingen sein.
Freitag nach der Arbeit ging es dementsprechend mit Automieten los. 21 Leute, zwei Autos und zwei Minivans sind dann vom Treffpunkt aus losgebraust. Mit einem Gruppenratespielchen, Bier und Blödelei, ging der Erste Abend seinen Gang.
Samstag dann, nach einem ausgiebigem Frühstück gings in die Spur, auf eine Wanderung im Schnee. durch teilweise tragenden und teilweise Knietiefen Schnee gings bei schönstem Sonnenschein einen Berg rauf. Oben angekommen konnte man im T-Shirt in der Sonne baden, ohne das einem Kalt wurden. Nicht ein Wölkchen oder Windchen hat Schatten herbeigeweht.
Abgestiegen wurde querfeldein, geradewegs auf ein Sumpfgebiet zu. Nachts hat es genügend gefroren, um eine schön dicke Eisschicht zu bilden. Anfangs etwas zaghaft, ist nach und nach die ganze Gruppe aufs Eis gekommen und wie man es von Studenten nicht anders gewöhnt ist, wird gleich aller möglicher Blödsinn gemacht. Ok, einfach nur das Eis probieren zum brechen zu bringen wäre ja zu einfach, also haben wir Fangen gespielt. Freeze Tag (Steh Bock Lauf Bock) und Chain Tag (Kettenfangen) waren angesagt. Die Spiele an sich sind simpel, schwierig ist es, auf eisiger Oberfläche zu rennen. Neben großem Spaß war es somit auch groß anstrengend. Speziell für mich war es das, denn bei Freeze Tag war ich fangenderweise die ganze Zeit am rennen und dann bei Chain Tag blieb ich als letzter ungefangen übrig. Entsprechend war ich nur am rennen und da kam dann mein Wegbier als Erfrischung gerade richtig.
Ausgepowert und mit leerem Magen gings zurück zum Mittagessen. Spaghetti Bolognese, zubereitet auf Italienische Art (von einem Italienischen Austauschstudenten) wurde serviert und danach gings wieder aufs Eis. Diesmal auf den großen See direkt vor der Hütte. Am Rand war eine Schicht Wasser, doch wenn man die überwunden hatte, konnte man auf dem Eis laufen. Wie dick das Eis darunter wirklich ist, war nicht so einfach auszumachen. Doch das sollten wir bald herausfinden, den mit einem Eisbohrer, einer Schneeschaufel und zwei Äxten bewaffnet bin ich zusammen mit Nick (einem anderen Outdoor-Menschen) auf den See. Unsere Mission war klar: Loch bohren und reinhüpfen. Abwechselnd haben wir also den Umriss eines Löchchens gebohrt und mit den Äxten überstehende Stücken beseitigt, bis man schließlich das dunkle kalte Wasser sah. Nachdem wir den Kollos an Eis rausgehoben hatten, sahen wir auch, das sich noch ca. 40 cm Eis auf dem See befanden und es noch sehr sicher war. Nur noch ein paar Ausstieghilfen anbringen (verankertes Seil und Ruder zum Abstützen) um auch wieder aus dem Loch flüchten zu können.
Da war er dann, der Moment, in dem einen das Kühle Nass entgegengrinst. Zum Glück hat die Sonne schön geschienen, sonst hätte ich es mir wohl anders überlegt. Zuerst ist Nick rein, und sofort wieder raus und danach ich. Verdammt kalt! Das Wasser entzieht einem sehr schnell die Wärme. Meine Füße haben sofort gefroren und der Kopf auch. Die Augen wollte ich zwar aufmachen, aber irgendwie wollte mein Körper nicht so recht. Ich glaube nicht mal eine halbe Minute habe ich darin gebadet. Schnell abtrocknen und klamotten wieder anziehen.
Auf diese Kälte gab es gleich frisch gebackene Brownies (seheher schokolokoladig) und ein wärmendes ‘Erfrischungsgetränk’
. Auch die Sonne hat stark mitgespielt und mich wieder schön warm gemacht. Den restlichen Nachmittag war dann nur Steg sitzen und Sonnenuntergang beobachten dran.
Vollmond war diese Nacht vorhergesagt. Bei einem Lagerfeuer unter sternenklaren Himmel gabs bei frostigen Temperaturen Marshmallows. Mit einem Teleskop bewaffnet und freier Sicht hatten wir auch einen guten Mond im Visier. Das erhoffte Geheul von Wehrwölfen (oder auch normalen Wölfen) blieb leider aus. Dafür hat man bei den eigenen Heulversuchen ein sehr langes Echo gehört. Gespenstig.
Am Sonntagmorgen hieß es auch schon wieder Heimreise antreten, Am Nachmittag gings mit dem Kanu auf dem Lake Ontario.
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Besuch Besuch
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Nach dem Osten waren ein paar Tage Kingston angesagt. Montag bis Donnerstag hieß es für mich wieder wackeln gehen, wobei die beiden Urlauber am Mittwoch schon wieder auf Achse in die schöne Hauptstadt Ottawa waren.
Freitag hatte ich wieder Zeit, um mit ins Auto zu hüpfen und gleich wieder in die USA zu flitzen. An der Südküste des Lake Ontarios gins rundrum bis nach Toronto. Gleich hinter Kingston gab es schon die erste Attraktion, die 1000 Islands Region. Das sind lauter kleine Inselchen im St. Lawrence River, die wunderschön aussehen und oftmals nur für ein Häuschen Platz bieten. Über eine Brücke gings über den Fluss direkt auf USA Territorium. Die Grenzbeamten waren diesmal wirklich nett, nicht mal aus dem Auto aussteigen sollten wir (was ich bisher immer musste..).
Auf US-Seite haben wir gleich die ersten Leuchttürme gesichtet und einen Picknickplatz gesucht. Frisch versorgt mit Flüssigbrot vom Duty-Free Laden hat das natürlich gleich doppelt gut geschmeckt
Noch ein Stückchen weiter an der Küste fanden wir auch einen Statepark, der gut zum Zelten geeignet war. Campingplätze sind leider um diese Jahreszeit noch geschlossen.
Am nächsten Morgen gabe es gleich einen kleinen Spatziergang durch den Park bis ans Wasser, bzw. auf die Klippen, unter denen die mit Eisbrocken gespickte See ihre Wellen immer wieder gegen den Eispanzer der Klippen klatschen ließ.
Dieses Szenario hätte nur noch von strahlendem Sonnenschein getoppt werden können. Der Guten-Morgen-Trunk hat schließlich den wärmenden Part übernommen und so gings durch von Pfützen überflutete Waldwege und Jagdgebiet (laut Beschilderung) zurück zum Auto.
Ab nach Syracuse, Essensvorräte auffüllen und weiter nach Rochester. Dort wurden wir ganz schön überrascht. Ähnlich den Niagara Fällen rauscht dort mitten in der Ortschaft das Wasser eine klippe hinunter. Von Schmelzwasser gut gefüllt und etwas bräunlich gefärbt, hat sich der Stopp doch tatsächlich gelohnt.
Im dunkeln noch ein paar Meilen weiter und schwups, da Stand es auch schon ganz groß am Schild: Niagara Falls. Beste Bedingungen, Schneeregen und dunkelheit. Dennoch war das Spektakel phänomenal. farbig beleuchtet und teilweise von Eisbrocken verdeckt sind die Wassermassen in die Tiefe gestürzt.
Da es regnete, haben wir uns mit dem Auto auf kanadischer Seite auf einen Parkplatz mit Blick auf die Fälle gestellt und dort ein Ründchen Mau Mau gespielt. So richtig wie faule Touristen gings nur zum Fotoschießen und gucken ans Wasser, um dann patschenass im Auto von der warmen Heizung wieder trockengepustet zu werden.
Am Sonntag kamen wir beim Haus am Eriesee (ne alte Kamelle) vorbei und quer durch Buffalo gings zurück an die Niagara Fälle. Diesmal auf US-Seite und mit etwas aktiver. Der Regen war weg und die Eisenreichs warn da
– So sind wir auf die Three Sisters Islands getrabt, haben mal die Finger in den Oberlauf der Fälle gehalten und den Möven beim Fischen zugesehen.
Über die Rainbowbridge ging wieder nach Kanada, nochmal fix bei Tag die Fälle genießen. Nun aber weiter nach Toronto, schließlich geht am Abend bereits der Flieger nach Hause. Mitten im Zentrum am Fuße des CN-Towers begann dann eine kleine Tour duch Downtown. Mit einem Hotdog in der Hand und einem Gerstensaft in der Tasche haben wir auch den Großstadtdschungel gemeistert, um am Flughafen Abschied zu nehmen.
Die Reise nei ‘n Osten
Hier ist eine wunderbar animierte Übersichtskarte, auf der man unsere Reise nei in Osten verfolgen kann
Viel Spaß beim Bilder gucken!
Februar
Schau einer guck, den ganzen Februar hat sich ja hier gar nichts mehr getan… Dann gibt es eben nur ein paar Fotos, was so los war..;-)
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Es gab auch ein paar sonnige Tage, an denen es sich gelohnt hat, mal wieder das Einrad herauszukramen. Damit bin ich mit der Fähre bis auf die Insel (Wolfe Island) geeiert und hab mir dort sozusagen den Karnival angeschaut. Der lief dort mit etwas weniger freizügigen Hockey-Klamotten bei -5 Grad ab.
Unter der Woche kam an der Uni immer mal internationales Kino, sprich, Spanische, Deutsche und Chinesische Filme.
Schlittschuhlaufen war ich auch, entweder auf dem Eisfeld mitten auf dem Marktplatz in der Stadt oder gleich auf dem großen Lake Ontario. Der hat nach einem Tag Sonnenschein und Frost über Nacht eine wunderbar rutschige Eisschicht angesetzt mit optimalen Schlitterbedingungen. Das Aufwärmbier dann mitten auf dem Eis war auch bitter nötig, denn über die Glatte Oberfläche fegt ein konstant kühlender Wind. Auch das Eis war an manchen stellen sehr klar, dass man nur das dunkle Wasser darunter gesehen hat.








