Canoeing on Lake Ontario
March 26, 2011 at 03:01 Leave a comment
Nachdem ich am Sonntag die Leute wieder heil in Kingston ausgeladen hatte, gings direkt weiter ins nächste Abenteuer. Kanufahren auf dem Lake Ontario. Als erstes musste das Kanu von der Unität an den See gelangen. Für diese Zwecke hat jedes Kanu einen extra Tragebalken im Schwerpunkt in der Mitte, auf dem man es als einzelne Person komfortabel Transportieren kann. Nun gut, komfortabel sei dahingestellt, es hat schließlich doch sein Gewicht und das harte Holz auf den Schultern fängt auch mit der Zeit an zu drücken. Am See angekommen, hat man schon wunderbar das Eis gesehen. Zu schade, dass es die Nacht vorher frostig war und dadurch eine durchgehende Eisdecke auf dem Wasser lag.
Nach einigen Metern über Eisschollen laufen, haben wir dann doch Wasser sehen können und sind sogar ein Stück gepaddelt. Gleich darauf war aber wieder schluss, denn die Eisschicht hat an dicke zugenommen, sodass das Kanu nicht mehr brechenderweise hindurchkam. Leider war die Schicht aber noch nicht stabil genug, um darauf laufen zu können. Das habe ich mit eigenen Füßen ausprobiert, wodurch ein Bein bis zum Knie im Wasser war. Um trotzdem weiter zu kommen, haben wir mit einem anderen Boot abwechselnd Rammbock gespielt. Mit Schwung auf die Eisschicht zu und mit vollgas so lange paddeln, bis man sich nicht mehr vorwärts bewegt. Dann zurücksetzen und das andere Boot rammen lassen. Das ging auch einige Zeit, bis selbst diese Methode kein wirkliches Vorwärtskommen mehr zu Tage brachte.
Ende des Liedes war dann, zurück zum Ausgangspunkt zu schiffen und es woanders nochmal probieren. Das denkste dir so einfach, hat sich da das Eis gedacht und ist uns einfach in den Weg geschwommen. Geschätzte 50 Meter vom Ufer entfernt haben wir mit den Anderen an Land gefachsimpelt, welches denn ein möglicher Weg sei. Mit zwei zusammengeknoteten Seilen konnten wir dann wenigstens eine auf Zug belastbare Verbindung zum Festland herstellen, über die wir dann auch schlitternderweise über das Eis ans Ufer gelangten.
Nichtsdestotrotz gabs auf den Schreck einen Hopfenblütentee und dann sind wir noch Stück weiter und schließlich im Eisfreien Wasser doch noch ein Stück gerudert.
Mit Video
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