Heimreise

April 3, 2011 at 08:13 Leave a comment

Nach einem langen Flug kam der erste Zwischenstopp in London. Dort habe ich mich in den Hyde Park gesetzt und das war auch sozusagen das Einzige, was ich dort gemacht habe. Einen paar Jungs beim lacrosse spielen zugesehen und dann kam auch schon eine Menschenschlange angewandert. Geschätzt ganz London war auf den Beinen, um gegen Geldkürzungen der Regierung zu demonstrieren. Von halb Zwölf bis Drei sah ich immer nur Menschen in den Park einströmen. An der U-Bahn station waren sogar etwas rebellischere Demonstranten. Mit hämmernd drohender Musik, vermummten Gesichtern und Begleitschutz der Polizei hat man sogar laute Böller krachen gehört. Also schnell ab in die U-Bahn, denn ich wollte ja meinen Flieger noch rechtzeitig und heil erreichen.

Erreicht hab ich ihn, allerdings zu früh, 1 Stunde Verspätung wurde schon beim Start angesetzt. Sophie hat mich vom Flughafen abgeholt und auch schon Nachforschungen angestellt, dass mein Flug zu spät ist. So haben wir uns ziemlich gleichzeitig in der Empfangshalle getroffen und mit der U-Bahn gings dann zu ihr nach Hause. Etwas stärken und zum Auftakt einen Marsch durch das nächtliche Madrid.

Am nächsten Tag kam eine Wanderung in den Bergen, der Sierra de Guadarrama, und Abends eine Geburtstagsfeier von einer Mitbewohnerin. Die Bude war voll mit Erasmus Studenten, und als schließlich Nachts um Eins das Tanzen angefangen wurde, ist die Polizei aufgetaucht. Echt freundlich und mit einem Feliz Cumpleanos haben sie uns zu verstehen gegeben, doch bitte etwas leiser zu sein. Böse waren sie nicht und laut waren wir danach auch nicht mehr.

Tagsdrauf ist die Sophie in die Uni und ich hab mir ein bisschen die Stadt angeschaut. Mittagessen an der Uni um halb Vier und dann zum Klettern. Dort gabs auch eine Slackline und ein paar lustige Spanier, die mit mir Handstand übten. Abends sind wir wieder in die Stadt. Diesmal mit einer Flasche Wein bewaffnet, mit der wir uns auf das Denkmal Don Quichots gehockt und lustig über die Häuser, Wachmänner und sonst noch was abgelästert haben. Nach einem Besuch im Südamerika Museum am letzten Tag, war für mich auch schon wieder einpacken und den Weg zum Flugplatz bahnen dran.

In Frankfurt Hahn gelandet, gings mit dem letzten Bus Nachts noch nach Mainz. Von dort aus dann mit dem noblen Sprinter ICE in einem Rutsch nach Berlin. Dort habe ich mir Berlin für zwei Tage angsehen. Mit meinem persönlichen Führer gings in die Gärten der Welt und quer durch die Stadt and den ehemaligen Flugplatz Tempelhof. Dort fand eine Sport-Messe Stadt, bei der man auf dem Hangargelände des Flugplatzes Inlineskating und Rollski fahren durfte. Für eine kurze Reise nach Marokko (ein Restaurant) hat es auch noch gereicht. Eine schöne Einstimmung zurück nach Good-Old-Germany.

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Abflug Lustikus

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